Zahlen und Fakten

In dieser Rubrik würden wir Ihnen gerne einmal anhand von ein paar wissenschaftlich belegten Beispielen zeigen, welchen „Nutzen“ ein Servicehund dem Assistenzhundnehmer, der Gesellschaft, den Krankenkassen u.s.v.m. bietet.


Das ist Christian mit seiner Angel.

Als Christian 3 Jahre alt war, wurde bei ihm eine besonders schwere Form der Epilepsie diagnostiziert. 
Aufgrund der schwere der Anfälle musste Christian bei fast jedem Anfall ins Krankenhaus gebracht. 

In den ersten Jahren verbrachte er zusammen mit seiner Mutter fast 4 Jahre durchgehend im Krankenhaus. 

In den folgenden Jahren wurde Christian ein bis zwei Mal pro Woche mit dem Krankenwagen und Notarzt in Krankenhaus gebracht, wo er dann meist zwei Tage auf der Intensivstation beobachtet wurde.

War er nicht im Krankenhaus, schlief seine Mutter mit ihrem Sohn zusammen im Bett, um bei einem eventuellen Anfall sofort zur Stelle sein zu können. Dies wurde allerdings in der Pubertät für beide immer unangenehmer, so dass Angel bei der Familie einzog, als Christian 17 Jahre war.

Angel entwickelte schnell die Fähigkeit, Christian aus beginnenden Anfällen frühzeitig wieder herauszuholen, so dass die Krankenhausaufenthalte weniger wurden und schließlich gar nicht mehr notwendig waren.  Angel hat 7 Jahre lang Christian aus seinen Anfällen herausgeholt – seit gut zwei Jahren ist Christian aufgrund neuer Medikamente anfallfrei.

Stellt man nun Angels Anschaffungs- und Ausbildungskosten den Kosten gegenüber, die der Krankenkasse durch die zahlreichen – bis zu zweimal wöchentlichen – Krankenhausaufenthalte entstanden wären, so kann die Krankenkasse aufgrund Angels Fähigkeiten in den letzten 7 Jahren eine Ersparnis von sage und schreibe 2.047.721,76 € verbuchen.

Die genaue Berechnung der Kosten entnehmen Sie bitte dem gesamten Bericht von Christian und Angel.